|
Auf den folgenden Beitrag wollte ich im Forum mit zugehörigen Bildern antworten, die für das Verständnis unbedingt erforderlich sind. Das ist mir nicht gelungen, obwohl Sunier ja seine Bilder untergebracht hatte. Mein Ungeschick. Also bringe ich die Antwort Hartje im Anschluss zu dieser Webside:
Autor: Sunier (---.225.62.81.cust.bluewin.ch) Datum: 08-09-04 03:03 Hallo Udo:
Lichtstrahlen sind Hertzsche Wellen. Schön, dann gilt der Maxwell-Formalismus auf Makroebene vollständig auch für Licht. Es wurde dazu bereits viel geschrieben und dennoch weiss eigentlich keiner so richtig, was ein Photon ist. Von R. Penrose gibt es ein sog. "Twistormodell", welches eine geometrische Beschreibung einschliesst. Weitere Ansätze auf topologischer Basis von T.W. Barrett. Mich interessiert eigentlich nur noch die tiefere Bedeutung der von E. T. Whittaker (1903/1904) aus den Maxwell-Gleichungen abgeleiteten skalaren Potentiale F und G, welche in herkömmlichen Vorlesungen zur Elektrodynamik nicht erwähnt werden (weil an deutschen Hochschulen nahezu unbekannt). Whittakers Lösungen lassen nämlich im Vakuum auch Longitudinalwellen zu (eigentlich Druckwellen aufgrund von Besselfunktionen). Solches bedingt jedoch ein Medium (Aether), welches aus heutiger Sicht durch ein Skalarfeld verkörpert sein könnte.

|