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Wie die Natur die Masse generiert
"Wie erhält die Materie ihre Masse?" Die Gemeinde der Physiker der Welt hat sich auf Standardkonzepte verschworen. Andere Ansätze haben vorerst keine Chance. Die große Erwartung richtet sich auf das Mysterium eines hypothetischen Higgs-Bosons, das sich aus der Verschmelzung zweier Protonen bilden soll. Das würde - wie verlautet - die Urknall-Theorie bestätigen und die Entstehung von Masse erklären. Genau wie andere Menschen bin auch ich gespannt, was das Experiment im LHC in Genf hergibt. Wird sich das hypothetische Higgs-Teilchen bilden, das man schon im Voraus – ernsthaft oder spöttisch – "Gottesteilchen" nennt und dem man Gotteskraft zuschreibt? Ich weiß darüber nichts. Aber eines weiß ich mit Bestimmtheit: "Wie Masse entsteht, kann kein Wunder-Teilchen beantworten." Denn dieser Effekt vollzieht sich auf sehr elementarer Ebene und nicht erst an einem Teilchen mit einer Masse größer als die eines Protons. Der primäre Befund – und wie sich am Schluß dieser Schrift zeigen wird – auch der sekundäre Befund ist folgender: "Das gesamte Universum besteht aus Strahlung." Daran besteht weder nach der Theorie eines einzigen Urknalls Zweifel, aus dem sich die Totalität aller Welten in knapp 14 Mia Jahren gebildet haben soll; noch nach der Theorie Ludwig Boltzmanns mit vielen Welten, die zu verschiedenen Zeiten entstanden und sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. Ob nun diese Strahlung einem einzigen Big Bang oder vielen entstammt, bleibe dahingestellt. Aber die Strahlung aller Frequenzen bewegt sich i m m e r mit Lichtgeschwindigkeit. Unter diesem Aspekt hat Strahlung keine Option für lokale körperliche Materie mit Masse.
Die Urfrage, was die Welt im Innersten zusammenhält, reduziert sich also darauf: "Welches allgemeingültige Prinzip bietet der sich ununterbrochen bewegenden Strahlung trotzdem, sich für eine ultrakurze, für eine kurze oder eine lange bis zu einer extrem langen Zeit an ein und demselben Ort aufzuhalten und dabei – neben zahlreichen anderen Effekten – die Massenträgheit hervorzurufen? Von mir wurde diese Frage in den 80ern beantwortet. Von einigen zaghaften Äußerungen abgesehen, ist das unbeachtet geblieben. An dieser Stelle versuche ich, meine Lösung verdichtet noch einmal vorzustellen:
Grundlage sind meine beiden Postulate (1) und (2) über quantisierte elektromagnetische Strahlung. Danach ist jeder Einzelstrahl (Monostrahl) ein Strang von Ereignissen im Sinne Erwin Schrödingers.
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