flagge-engl
BuiltWithNOF
Dispute

Buchmesse in Leipzig vom 14. - 17. März 2013
A K V Arbeitskreis Kleinere Verlage im Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Kommentar

Eigentlich könnte ich mit dem Ergebnis der Messe und mit den beiden Vorträgen zufrieden sein. Bin's aber nicht. In Halle 3 war keine Zeit zur Diskussion. Der nächste Vortrag schloss unmittelbar an. Am Messestand und beim Abendvortrag in Lehmanns Fachbuchhandlung war mehr Zeit. Schluss nach 22 Uhr.

Der anstrengende Messetag und der Vortrag in Halle 3 am selben Tage hatten bei mir Spuren hinterlassen. Abends war ich nicht mehr flexibel genug. Das fruchtlose Zwiegespräch mit einem Fachstudenten hätte sich leicht vermeiden lassen durch den Hinweis auf das umfangreiche Register und mein Vorwort in "Gebogenes Licht" (3.Aufl. 2010). Dort ist erklärt, was mir der Student absprach. Wenn er die Vorsilbe "Meta-" liebt, sollte er wissen, was Metaphysik und was Metatheorie bedeuten (Register Seiten 388 und 422 mit [58.5] "Einführung in die Metatheorie der Physik"). Ich müsse erst kennen, was ihn seine Professoren lehrten, ehe ich mir anmassen dürfe, die verschiedenen gängigen Theorien zu einer Grand Unified Theory zu vereinen. Die Spiralfeldtheorie begründet nämlich, wie Quantenphysik und Klassische Physik wieder zur Mutter der Naturwissenschaften verschmolzen werden und dabei Biologie und Medizin einbeziehen. Zum einen kann niemand alles wissen: Der Student nicht, seine Professoren nicht und ich nicht. Trotzdem muss legitim sein, neue Gedanken zu suchen und vorzustellen. Zum anderen müsste gegeben sein, meine inzwischen ausgereifte Theorie nicht nur in Ultrakurz- und Kurzvorträgen darzulegen. Für Studenten mag fragwürdig erscheinen, wenn Aussenseiter plausible Erklärungen liefern wollen. Trotzdem kommt so etwas hin und wieder vor.

Leider konnte ich das ungerechte Schicksal der Planck-Konstante h, die im h-quer ihrer Räumlichkeit beraubt wurde, und dessen Verkettungen wohl nur unzulänglich rüberbringen. Das h-quer entsteht, wenn man h durch 2p dividiert. Für quantitative Berechnungen ist das ohne Belang. Man fügt die 2p später wieder hinzu. Eine Finaltheorie jedoch darf sich eine solche Unzulänglichkeit nicht leisten. Ohne räumliche Perspektive des h entstehen grobe Betrachtungsfehler.

Dazu mein Postulat (1):

Die Planck-Konstante hat in der Einzelrotation des Spins ihre Naturanalogie.1

Seit meiner Jugend konnte mir niemand erläutern, was ein einzelner Lichtstrahl ist. Der spätere Nobelpreisträger Ted Hänsch auch nicht im Anschluss an seinen blendenden Vortrag "Der Pulsschlag des Lichts".2 Nun beantworte ich diese Frage selbst in meinem Postulat (2):

Jedes Photon3 beliebiger Frequenz n und beliebiger Wellenlänge l ist ein spiral gewickelter Feldstrang, der aus einer beliebigen Anzahl Wirkungsquanten h besteht.

Damit ist nicht nur Licht allein gemeint, sondern jede Art elektromagnetischer Strahlung. Um messbar zu sein, muss ein Photon um 1020 Wirkungsquanten besitzen. Abnehmende Wellenlänge l (immer engere Wicklung) verursacht, dass immer mehr Wirkungsquanten auf eine Längeneinheit des betreffenden Strahls passen. Die Energie steigt. Photonen angefangen mit wenigen Wirkungsquanten bis unterhalb der Messgrenze hingegen sind ausser Stande, ein Signal zu erbringen. Dieses Gebiet ist mit abnehmender Zahl der Wirkungsquanten h jeglicher Empirie immer unzugänglicher. Dort verlaufen die filigranen chemischen, biologischen und medizinischen Prozesse der lebenden Materie, die zwar durchaus deterministisch, aber physikalisch grundsätzlich nicht detailliert nachzuprüfen, nachzustellen oder zu protokollieren sind. Hier bleiben uns neben der logischen Deduktion nur die summarischen Messmethoden offen, die ja schon Planck selbst zu seinem Wirkungsquant geführt hatten. Dort liegt auch die Willensfreiheit, die ein Zuhörer ansprach und auf die ich nicht mehr befriedigend eingehen konnte.

Alle Diskussionen überschritten sofort den Themenrahmen "Ambivalenz der Heisenbergschen Unschärferelation". Neben positiven Äusserungen von Zuhörern und Messegästen fiel eine im Vorübergehen hingeworfene Bemerkung auf: 

"An Däniken haben wir vor 30 Jahren geglaubt!"

Was das mit meinen Arbeiten zu tun hat, ist mir rätselhaft. Ich erwähne nirgends Präastronauten, die Göttern ähnlich unsere Urahnen beeinflusst haben könnten. Ich sage: Das Universum als Ganzes lebt und ist unter erforderlichen Bedingungen überall und zu jeder Zeit fähig, Leben zu gebären. Aus astronomischer Ferne sichtbare riesige Bauten und Darstellungen des Altertums deute ich als den sehnlichen Wunsch aller Religionen:

Mögen Gott oder Götter vor Hunger, Krieg, Krankheit und Urgewalt Natur schützen!

___________________________________________

1  Jean-Louis Destouches vermutete 1958:
   Planck
s  m y s t e r i ö s e  K o n s t a n t e  müsse in der Natur eine Entsprechung haben.

Max-von-Laue Kolloquium 2004 in Berlin.

3  Lichtquant, Lichtstrahl, elektromagnetischer Strahl, Monostrahl, Spiralfeldstrang, Quantenstrang, String oder wie auch immer benannt erweisen sich als ein und dasselbe: Als eine Art Wurmloch, das dem Transport von Energie dient.

[Standardmodell] [Universalität] [Kritik] [Dispute] [Unschärfe] [Konstanten variabel?] [Freiburg 08] [Einführung] [Universaltheorie] [Was ist Licht?] [Relativitätsprinzip] [Kontakt] [Unbenannt28]